„Zwei schöne Lippen sind mehr wert als alle Beredsamkeit der Welt.“ – Gustave Flaubert
Ein Abend über die Kunst der Verführung – zart, verspielt und von feiner Sinnlichkeit getragen. Aglaia Szyszkowitz begibt sich eine literarische Reise durch die Nuancen des Begehrens: von Sappho über Flaubert und Anaïs Nin bis hin zu Isabel Allende.
Zwischen Andeutung und Offenheit entfaltet sich ein ebenso elegantes wie vergnügliches Spiel mit Worten, das die Erotik als Form von Lebenskunst erfahrbar macht. Dabei vermischt sich von den verschämten Andeutungen – »Die Dame, der überspannten Liebkosungen des Grafen müde …« – bis hin zum durchaus Eindeutigen – »Ermahn ihn, dass er gut den Hintern schwenkt …« – alles in diesem ebenso amüsanten wie anregenden Potpourri.
Musikalisch begleitet von Christian Bakanič am Akkordeon entsteht ein atmosphärisch dichter Klangraum – schwebend, leidenschaftlich, berührend.
Ein Abend der leise beginnt – und nachklingt.